Probenentnahme mit der Uni Hamburg in der Fränkischen Schweiz
Anfang Juli besuchte Kathy Peterknecht (Geologin) von der Uni Hamburg die Fränkische Schweiz um in Höhlen Sedimentproben für ihre Promotionsarbeit zu gewinnen.
Probenentnahmen

Ziel war aus mindestens 10 verschiedenen Höhlen der nördlichen Frankenalb Proben von Dolomitasche zu bekommen. Für uns Höhlenforscher stellte diese Fragestellung ebenfalls eine interessante Anforderung dar. Wurde uns doch erst bei der Planung der einzelnen Höhlentouren klar, dass man durchaus schon öfter in einer Höhle gewesen sein kann, ohne genau zu wissen, wie dort der Boden, beziehungsweise die Sedimente beschaffen sind. Gefragt waren vor allem Dolomitascheschichten die möglichst rein, das heißt ohne Verunreinigung von Tonen oder ähnlichem, sind.
Nach einigem Nachdenken und fruchtlosem Gestöber in Aufzeichnungen, zogen wir schließlich einfach los, um vor Ort nachzusehen, was an Sedimenten so rumlagert. Sowohl in bekannten Großhöhlen, wie der Bismarckgrotte, Schönsteinhöhle und der Höhle ohne Namen in Steinamwasser, wie auch in vielen kleineren und relativ unbekannten Höhlen, wurden wir mit Kathy schließlich fündig. Dabei hatten wir nicht nur eine Menge Spaß, sondern konnten auch unseren Wissenshorizont deutlich erweitern.
Schichtprofil

Vom Thema Höhle völlig fasziniert, begleitete Kathy uns schließlich bedingungslos in jede (Schacht-) Höhle, egal wie eng, tief oder dreckig. Von dieser Seite ein dickes Lob! Es hat uns riesigen Spaß gemacht, wir kamen in Höhlen, in denen wir schon ewig nicht mehr waren und wir haben dabei selbst viel lernen können. Vielen Dank für die Erklärungen!

Text: Thomas Schneider
Bilder: Thomas Schneider
30. Juli 2005 | Tags: | Kategorie Höhlen-und Karsterscheinungen


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